|
|
Vereinsgeschichte
|
Im November 1949
wurde unser Landfrauenverein Brome und Umgebung gegründet. Eine 50 jährige
Geschichte Landfrauenbewegung war voraus gegangen. Die Gutsbesitzerfrau
Elisabeth Böhm aus Ostpreußen hatte 1898 den ersten landwirtschaftlichen
Hausfrauenverein gegründet. Dieser Verein war die Keimzelle unserer heutigen
Landfrauenvereine. Durch die Machtübernahme der Nationalsozialisten wurden
die "landwirtschaftlichen Hausfrauenvereine" in den Reichsnährstand
eingegliedert . |

Das Foto
zeigt den landwirtschaftlichen Hausfrauenverein auf einer Fahrt nach
Potsdam. Die 5. Dame von rechts ist die Mutter von den Landfrauen Ilse
Pakebusch und Lore Krüger.
Erst in der
Nachkriegszeit kam es unter der Führung von Gräfin Leutrum zu einem ersten
Zusammenschluss von Landfrauen und 1948 zur Gründung des "Deutschen
Landfrauenverbandes".
|
Unser Bromer
Verein wurde am 10.11.1949 in Brome in der Gastwirtschaft Behn unter
Mithilfe von Fräulein Pietsch und Herrn Simon, beide von der
Landwirtschaftsschule Wittingen, ins Leben gerufen. Helene Beseler aus Brome
wurde zur 1. Vorsitzenden gewählt und hatte das Amt bis 1969 inne.
Entsprechend der schwierigen Versorgungslage standen zunächst praxisbezogene
Themen im Vordergrund der Vereinsarbeit. Die Vortragsthemen dieser Zeit
waren Garten- und Hauswirtschaft, Geflügel- und Kälberaufzucht,
plattdeutsche und hochdeutsche Dichterlesungen, sowie Reiseberichte.
|
 |
Diese
Glocke spendete Frau Helene Beseler 1970. |
Als
Vorsitzende folgte von 1970 - 1982 Irmgard Meyer aus Altendorf. Das Angebot
der Vortragsthemen wurde jetzt breiter. Parallel zum Aufschwung und zu den
Veränderungen in der Mitgliederstruktur unseres Vereins - immer mehr
Mitglieder kamen aus nichtlandwirtschaftlichen Bereichen - veränderten sich
auch die Themenschwerpunkte. Es wurden vermehrt politische und allgemein
bildende Themen in die Programme aufgenommen, auch Seminare wurden
angeboten, diese bezogen sich hauptsächlich auf den hauswirtschaftlichen
Bereich.
|
|
Von 1982 -1990 war Elsbeth Behme aus
Wiswedel die erste Vorsitzende unseres Vereins. Um neue Mitglieder zu
werben, wurde deutlich dargestellt, dass der Landfrauenverein kein
Verein für alle Frauen auf dem Lande ist. Da 1990 zunächst noch keine
neue Vorsitzende gefunden wurde, hat Frau Behme den Verein noch ein Jahr
kommissarisch weitergeleitet. |
|
Nach dem Ausscheiden von Frau Behme
übernahm Gisela Jess aus Voitze den Vorsitz. Ihre Amtszeit belief sich von
1991- 1999. Neben fachlichen Themen wurden verstärkt Inhalte aus den
Bereichen Bildung und Erziehung, Kultur und musische Themen sowie
Familien-, Rechts- und Sozialfragen zum Inhalt.
|
 |
Seit 1999 habe
ich nun die Leitung des Landfrauenvereins übernommen. Mein Ziel ist es, die
Mitgliederzahlen in unserem Verein konstant zu halten. Ich möchte das
kulturelle Leben in unseren
Orten mitgestalten, aber auch Traditionen
weitergeben. Ebenso möchte ich die neuen Informations- und
Kommunikationstechnologien auf Landfrauenebene bekannt machen nach dem
Motto:
"Wir müssen heute die Weichen stellen,
damit wir morgen nicht von gestern sind."
|
 |
Es ist gut,
Frauen um sich zu haben, die mit Umsicht und Tatkraft ihre ehrenamtliche
Tätigkeit als selbstverständliche Pflichterfüllung ansehen. Ohne die gute
Zusammenarbeit und Unterstützung auch seitens der Mitglieder wäre es nicht
möglich, eine erfolgreiche Landfrauenarbeit durchzuführen.
Hanna Meyer
|
|
|
|