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Rund um Tante Emmis Zuckerbaum

 
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"Rund um Tante Emmis Zuckerbaum"

so lautete das  Motto unserer Weihnachtsbaumausstellung anlässlich der 800 Jahrfeier Bromes.  Mit dem symbolischen Blumenstrauß, den wir in Form einer Blumenzwiebel-Pflanzaktion im Herbst 2002 vorbereiteten, starten wir unsere Beiträge im Jubiläumsjahr, mit der Weihnachtsbaumausstellung beabsichtigten wir Landfrauen den Reigen der Festveranstaltungen im Jubiläumsjahr zu beenden.

Schon lange vor dem 1.Adventswochenende begannen für diese Aktion die Vorbereitungen. Auf Vorstandssitzungen wurde geplant, Ideen entstanden und wurden wieder verworfen, aber  langsam nahm alles Gestalt an. Gerda Dörrheides Geschichte aus den 60er Jahren vom "Zuckerbaum" wurde als Aufhänger genommen: ihre Kinder verschwanden regelmäßig an den Weihnachtstagen, um mit anderen Kindern aus Altendorf von Tante Emmis Zuckerbaum zu naschen. Dieser stand auf einer drehenden Spieluhr in Tante Emmis guter Stube und war über und über mit Süßigkeiten behängt. So ein Baum sollte der Mittelpunkt unserer Ausstellung sein. Die Gestaltung dieses Baumes oblag der Altendorfer Ortsgruppe. Die übrigen  Ortsgruppe sollten  jeweils einen grossen Baum von ca. 4 Meter dekorieren, nebenher sollten 25 kleine Bäume mit Ballen für den Verkauf vorbereitet werden. Außer der Vorgabe, aus Sicherheitsgründen auf brennende Wachskerzen zu verzichten, wurden keine Vorschriften zur Gestaltung der Bäume gemacht. Angedacht war auch, Kleinigkeiten zur weihnachtlichen Dekoration für den Verkauf anzubieten. Ebenso sollten hausgebackene Kekse, Liköre und Quittenbrot verkauft werden. Die kulinarischen Spezialitäten erbaten wir als Spende von sämtlichen Mitgliedern.
Kinder der Grundschule Voitze, eine Flötengruppe aus Ehra  sowie Henrieke Krüger am Klavier und Katharina Lange mit  Querflöte umrahmten mit ihren Beiträgen die Veranstaltung.
In einer gemütlichen Ecken erzählten Hannelore Knoke, Marianne Behrend und Emmi Pieper wundersame Weihnachsgeschichten.

 

Eine Bildercollage der Weihnachtsbäume

Ortsgruppe Altendorf

Ganz wie in alten Zeiten schmückten die Altendorfer Landfrauen den Zuckerbaum. Hier durften sich Kinder und auch andere Besucher der Ausstellung etwas abpflücken,

Ortsgruppe Benitz/Boitzenhagen

Für die Dekoration dieses Baumes hatten sich die BeBo-Landfrauen etwas ganz besonderes ausgedacht: Patchwork-Ringe, -Ketten,-Herzen und -Bäume wurden direkt vom Baum verkauft. Entstehende Lücken wurden sofort mit Kugeln ausgefüllt.

Ortsgruppe Benitz/Boitzenhagen

Riesengroße Lebkuchen zierten die Kiefer aus Benitz. Alle waren sich einig: Ein wunderschöner Weihnachtsbaum, der aber genügend Raum braucht um seine volle Schönheit zu zeigen.

Ortsgruppe Brome

Die Bromer schmückten ihren Baum mit Strohsternen und gehäkelten Glöckchen

Ortsgruppe Croya

Die Croyaner Landfrauen schmückten ihren Baum nach alter Tradition: Silberne Kugeln, Zapfen, Vögel und natürlich silbernes Lametta

Ortsgruppe Ehra

Die kleine, aber sehr gut gewachsene Kiefer der Ehraner Landfrauen war rustikal mit roten Kugeln, Äpfeln, Strohsternen, Zapfen und anderen natürlichen Materialien verziert

Ortsgruppe Lessien

Viele rote und weiße Fröbelsterne schmücken den Lessiener Baum. 4 Senkrecht angebrachte Lichterketten gaben dem Baum ein vollkommen neues Gesicht.

Ortsgruppe Tülau

Der 3.Baum der Tülauer Landfrauen war ganz in weiß und Gold gehalten. Vögel aus Stoff, Engel, Kugeln und Perlenketten zierten den Baum.

Ortsgruppe Tülau

Allerlei Wichtel aus Zapfen und rote Kugeln verschönern den Tülauer Baum. An einem Verkaufstand konnte der selbstgebastelte Schmuck erworben werden.

Ortsgruppe Voitze

Die Voitzer Landfrauen schmückten ihren Weihnachtsbaum mit selbstgetöpferten Baumanhängern und Juteschleifen

Ortsgruppe Zicherie

Einen mit goldenen Scherenschnittsternen verzierten Baum präsentierten die Zicherier Landfrauen

Ortsgruppe Wiswedel

Äpfel, Nuss und Mandelkern essen kleine Kinder gern, dieser Vers ist buchstäblich auf den Wiwedeler Baum zugeschnitten. Ringe aus vergoldeten Wallnüssen und Erdnussketten, sowie Äpfel und Zapfen zierten den Baum.

 

 
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© Hanna Meyer